Hausmannskost · Rheinland, Pfalz & Saarland
Frikadellen mit eingeweichtem Brötchen
Gebratene Hackfleischküchlein mit vielen regionalen Namen.
Ein eingeweichtes Brötchen lockert die Hackfleischmasse, Zwiebel und Senf geben Würze. Die flachen Frikadellen werden portionsweise in der Pfanne gebraten.

- Portionen
- 4
- Vorbereitung
- 20 Min.
- Garen / Backen
- 40 Min.
- Ruhe / Marinieren
- 10 Min.
- Gesamtzeit
- 1 Std. 10 Min.
Die Gesamtzeit enthält Ruhezeiten. Garzeiten können je nach Zutaten und Küchengerät variieren.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Brötchen einweichen
Brötchen zerzupfen und mit Milch etwa 10 Minuten quellen lassen. Zwiebel sehr fein schneiden und in 1 TL des vorgesehenen Öls glasig dünsten. Abkühlen lassen. Überschüssige Milch aus dem Brötchen drücken.
Masse mischen
Hack, abgekühlte Zwiebel, Brötchen, Ei, Senf und Petersilie in einer Schüssel gleichmäßig vermengen. Salz und Pfeffer zugeben. Für eine Würzprobe einen kleinen Klecks vollständig durchbraten; rohe Hackmasse nicht probieren.
Formen
Mit leicht angefeuchteten Händen acht gleich große, etwa 2 cm dicke Frikadellen formen.
Braten
Öl erhitzen und die Frikadellen portionsweise bei mittlerer Hitze etwa 6–8 Minuten je Seite braten. Bei zu schneller Bräunung die Hitze reduzieren.
Gargrad prüfen
Kerntemperatur kontrollieren: mindestens 70 °C für zwei Minuten. Bei Bedarf bei niedriger Hitze weitergaren.
Tipps für die Zubereitung
- Eine kleine Portion als vollständig durchgebratene Würzprobe verwenden.
- Hackfleisch nach Packungshinweis lagern und zügig verarbeiten.
Typische Fehler vermeiden
- Trockene Frikadellen: Brötchen einweichen, ausdrücken und die Masse nur so lange wie nötig mischen.
- Dunkle Oberfläche bei roher Mitte: Gleichmäßig flache Stücke formen und bei mittlerer Hitze vollständig durchgaren.
Mögliche Varianten
- Mit reinem Rinderhack wird die Masse häufig etwas fester.
Das passt dazu
- Kartoffelsalat
- Gemüse und Kartoffelpüree
Küchenhygiene
Rohe und verzehrfertige Lebensmittel getrennt verarbeiten und leicht verderbliche Zutaten bis zur Verwendung kühlen. Durchgaren lässt sich mit einem Lebensmittelthermometer prüfen.
BfR: KüchenhygieneAufbewahren & Aufwärmen
Gegarte Frikadellen ohne Salat oder Sauce aufbewahren. In der Pfanne zunächst abgedeckt mit wenig Wasser vollständig erwärmen und danach nach Wunsch bräunen.
Kühlung und Haltbarkeit beachten
Gegarte Reste zügig in flachen, sauberen Behältern abkühlen und abgedeckt kühlen, idealerweise unter 5 °C. Innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen oder rechtzeitig einfrieren. Für kalte Gerichte mit rohen Zutaten gilt vorsichtiger: spätestens am Folgetag verbrauchen; Produktfristen können kürzer sein. Warme Reste beim Aufwärmen überall mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen lassen. Das sind allgemeine Hygieneregeln, kein Haltbarkeitstest dieser Rezepte.
BfR: Vorkochen und AufbewahrenMit Blick aufs Budget
Günstiger einkaufen & kochen
Günstiger kochen: Ein Teil Linsen statt Hackfleisch
Für eine separate Variante einen Teil des Hackfleischs durch gegarte, gut abgetropfte Linsen ersetzen. Auf eine gut formbare Masse und vollständige Garung achten.
Spartipps für dieses Gericht
- Ein einwandfreies altbackenes Brötchen aus dem Vorrat verwenden, statt zusätzliches Paniermaterial zu kaufen.
- Frikadellen für eine zweite geplante Mahlzeit mit einplanen; gekühlt oder eingefroren korrekt lagern.
Sparideen sind Anregungen. Ein Austausch von Zutaten verändert das Rezept; ein Preisvorteil hängt vom Einkauf ab.
Häufige Fragen
Wie prüfe ich die Würzung?
Eine kleine Probe der Masse vollständig durchbraten und erst dann probieren. Rohe Hackfleischmasse nicht abschmecken.
Wie lassen sich Reste am besten verwenden?
Gegarte Frikadellen ohne Salat oder Sauce aufbewahren. In der Pfanne zunächst abgedeckt mit wenig Wasser vollständig erwärmen und danach nach Wunsch bräunen.
Regionale Einordnung
Frikadellen sind überregional verbreitet und haben viele Namen, etwa Buletten oder Fleischküchle. In dieser Sammlung stehen sie neben den herzhaften Gerichten aus dem Westen.
Über dieses Rezept & Quellen
Diese Anleitung wurde anhand mehrerer Quellen zusammengestellt und nicht in unserer Küche nachgekocht. Regionale und familiäre Varianten können abweichen.
Regional verwurzelt
Rheinland, Pfalz & Saarland
Reibekuchen, Sauerbraten und Frikadellen
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